Medizi­nische Fußpflege – Wir stehen auf gesunde Füße

Die medizi­nische Fußpflege – Infos, Tipps und Produkte

Unsere Füße werden oft stief­müt­terlich behandelt. Dabei legen sie im Laufe ihres Lebens viele Kilometer zurück. Oft genug sind unsere Füße dabei auch noch einge­zwängt in falsches Schuhwerk. Verfor­mungen, Druck­stellen, einge­wachsene Fußnägel, Blasen und Schmerzen können die unange­nehmen Folgen sein. Auch ein strenger Fußgeruch oder ein langwie­riger Pilzbefall der Nägel und der Füße kann auftreten. Leider werden unsere Füße oft erst richtig beachtet, wenn es schon zu Fußbe­schwerden gekommen ist. Dann kann jeder Schritt zu einer echten Qual werden. Spätestens jetzt sollte man eine Fachkraft für medizi­nische Fußpflege (Podologie) aufsuchen. Die medizi­nische Fußpflege ist nicht zu verwechseln mit der kosme­ti­schen Fußpflege. Unser Motto lautet: Medizi­nische Fußpflege – Wir stehen auf gesunde Füße



Was Sie von uns erwarten können

Wir möchten Ihnen auf diesen Seiten einen Überblick über die medizi­nische Fußpflege verschaffen. Was sollten Sie beachten? Lesen Sie in unserem Blog nach, was bei der medizi­ni­schen Fußpflege zu beachten ist. Wir bieten Ihnen aktuelle News und Tipps zur Anwendung und vieles mehr.

Wo finden Sie die besten medizi­ni­schen Fußpflege Dienst­leister?  Wählen Sie im Footer einfach Ihre Stadt aus und suchen nach einem Fußpflege-Dienst in Ihrer Umgebung. Falls Sie selbste einen Fußpflege Dienst haben, können Sie ein kosten­loses Inserat schalten. Gerne nehmen wir auch eine Beschreibung Ihres Fußpflege-Dienstes entgegen.

Welche Fußpflege Produkte passen zu Ihren gesund­heit­lichen Problemen? In unserem Produkt­be­reich finden Sie eine Vielzahl von Produkten. Suchen Sie einfach nach Ihrem Problem und wählen das Produkt aus.

Abgrenzung zur kosme­ti­schen Fußpflege (Pediküre)

kosmetische Fußpflege mit NagellackEine kosme­tische Fußpflege, auch Pediküre genannt, wird in vielen Kosme­tik­studios angeboten. Sie ist jedoch auf eine pflege­rische und dekorative Anwendung beschränkt. Zur kosme­ti­schen Fußpflege gehen wir gerne, wenn wir uns nach einem langen Tag mit einer wohltu­enden Massage verwöhnen lassen wollen oder uns in den Sommer­mo­naten einen fachge­recht aufge­tra­genen Nagellack wünschen. Auch das Kürzen und Feilen der Nägel gehört in den Bereich der kosme­ti­schen Fußpflege.

Kosme­tische Fußpflege oder medizi­nische Fußpflege, worin besteht eigentlich der Unter­schied?

Bei der kosme­ti­schen Fußpflege stehen folgende Behand­lungen und Tätig­keiten im Vorder­grund:

  • Fußbäder
  • Kürzen und Reinigen der Zehen­nägel
  • Abtragung der Hornhaut
  • Unblu­tiges Entfernen von Hühner­augen
  • die dekorative Pflege und Kosme­tik­be­hand­lungen, zum Beispiel Nagellack auftragen
  • Fußmas­sagen
  • Beratung bei der Auswahl und Anwendung von Pflege­mitteln

Die Kosten einer kosme­ti­schen Fußpflege können sehr stark variieren. Für eine Behandlung zahlt man im Schnitt zwischen 15€ und 35€, je nach Aufwand. Dabei kann eine Behandlung sowohl im Studio, als auch zu Hause erfolgen.

Selbständig mit der Fußpflege

Wer ein kosme­ti­sches Fußpflege-Studio eröffnen möchte, benötigt nur einen Gewer­be­schein. Es wird keine besondere Ausbildung verlangt. Außerdem erfolgt auch keine Überwa­chung durch die Behörden (Gesund­heitsamt). Der Titel „medizi­nische Fußpfleger/-in“ darf hier nicht verwendet werden, denn dieser ist dem Podologen (medizi­ni­scher Fußpfleger/-in) vorbe­halten.

Medizi­nische Fußpflege / Podologie

Im Gegensatz zu einer kosme­ti­schen Fußpflege, in der es haupt­sächlich um Fußäs­thetik und -hygiene geht, verfügt ein Podologe zusätzlich über ein großes medizi­ni­sches Fachwissen. Eine entspre­chende Praxis wird aber oft erst aufge­sucht, wenn sich schon ernst­hafte Fußpro­bleme einge­stellt haben oder der Arzt einen Patienten in eine Praxis überweist.

medizinische Fußpflege und Podologie

Medizi­ni­scher Fußpfleger/-in (Podologe) darf man sich aber nur nennen, wenn eine Ausbildung mit einer staat­lichen Prüfungnachge­wiesen werden kann. Diese Ausbildung dauert in der Regel 2 Jahre in Vollzeit.

Im theore­ti­schen Teil der Ausbildung werden u. a. folgende Kennt­nisse vermittelt:

Infor­ma­tionen über das Berufsbild medizi­nische Fußpflege

  • Gesetze
  • Chemie und Physik Grund­lagen
  • der Anatomie und der Derma­to­logie
  • Hygie­ne­vor­schriften
  • Desin­fektion
  • Steri­li­sation
  • Mikro­bio­logie
  • Hauter­kran­kungen
  • Arznei­mit­tel­lehre
    u. v. m.

Medizi­nische Fußpfleger mit einer eigenen Praxis arbeiten oft eng mit Ärzten, Kranken­gym­nasten und Ortho­päden zusammen und erkennen auch sofort, wenn eine ärztliche Behandlung erfor­derlich wird. Eine entspre­chende Behandlung wird aber auch in Arztpraxen, Kranken­häusern, Sanatorien oder Hotels angeboten.

Folgende Tätig­keiten umschreiben das Berufsbild:

  • eine ausführ­liche Anamnese
  • Pflege und Erhaltung des gesunden Fußes
  • die indivi­duelle Beratung des Patienten
  • die Anleitung zur richtigen Pflege der Füße
  • das Erkennen von krank­haften Erkran­kungen
  • die Erstellung eines ausführ­lichen Behand­lungs­planes
  • die Entfernung von Hühner­augen
  • die Abtragung von Hornhaut
  • Behandlung von Pilzer­kran­kungen und Warzen
  • Behandlung verän­derter Nägel und Nagel­falzen
  • Behandlung einge­wach­sener oder einge­rollter Nägel
  • Behandlung von verdickten oder rissigen Nägeln
  • die Herstellung von Nagel­kor­rek­turspangen
  • die Herstellung von Nagel­pro­thesen
  • die Herstellung von Orthesen
  • Risiko-Fußbe­hand­lungen, z. B. Neuro­pathie (Erkran­kungen des peripheren Nerven­systems),
  • Diabetes,
  • Angio­pathie (Gefäß­leiden)

Instrumente für die medizinische Fußpflege

Eine medizi­nische Fußpflege ist oft auch aus medizi­ni­schen Gründen notwendig. Entweder als eine reine Vorsor­ge­maß­nahme (z. B. bei Diabe­tikern) oder weil der Fuß bereits geschädigt ist.

Für bestimmt Perso­nen­gruppen ist sie besonders geeignet oder sogar notwendig. Beispiels­weise Für Diabe­tiker – sie leiden häufig unter einem diabe­ti­schen Fußsyndrom. Hierbei kann die Haut stark austrocknen. In diesem Zustand ist die Haut viel anfäl­liger für Verlet­zungen aller Art.

Schon winzige Risse können sich unbemerkt infizieren und schlimme Entzün­dungen hervor­rufen. Zudem nimmt bei Diabe­tikern die Sehkraft im Laufe der Zeit oft stark ab, sie können die krank­haften Verän­de­rungen am Fuß dann gar nicht mehr sehen.

Menschen mit rheuma­ti­schen Erkran­kungen oder Durch­blu­tungs­stö­rungen
Menschen, die häufig unter Fußpilz oder unter Nagelpilz leiden
Menschen mit einge­wach­senen Nägeln, Warzen oder Hühner­augen.

Wenn eine medizi­nische Notwen­digkeit besteht, kann der Arzt ein Rezept ausstellen. Die Kosten der medizi­ni­schen Fußpflege werden dann von der Kranken­kasse übernommen.

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