Die mensch­liche Haut ist eines der größten Sinnes­organe des Menschen. Dabei ist Haut nicht gleich Haut. Auf dem Körper des Menschen finden sich zahlreiche verschiedene Hautpartien, die alle ihre Eingen­arten mitbringen. Deshalb braucht jeder Körper­be­reich auch eine sehr gezielte Hautpflege. Neben den etwas robus­teren Hautpartien an Ellen­bogen, Knien, den anderen Gelenken und der sehr feinen und sensiblen Haut im Gesicht gibt es noch übergrei­fende Hauttypen, die sich an jeder Körper­stelle wieder­finden können.

Grund­legend gibt es trockene, normale, sensible und auch sehr sensible und krank­hafte Haut. Damit hört die Einstufung der zahlreichen unter­schied­lichen Hauttypen aber noch lange nicht auf. Es gibt unzählige Misch­formen, in denen die Haut daher­kommen kann. Deshalb ist es nicht immer einfach, eine übergrei­fende Serie oder ein standar­di­siertes Verfahren zur richtigen und gezielten Hautpflege zu empfehlen. 

Jedoch lässt sich sagen, dass die Haut stets gut gereinigt und gepflegt werden sollte. Manche Hauttypen brauchen dabei weniger Zuwendung und Unter­stützung als andere. Weiter­gehend gibt es Hautpartien, die wiederum empfind­licher und pflege­be­dürf­tiger sind als andere. Die Gesichtshaut ist beispiels­weise meistens zarter als die Haut am Körper, während die Haut an den Gelenken oftmals etwas rauer und schneller trocken ist.

Ebenso wie bei der Nagel­pflege gilt: Gesunde Haut ist gleich­zeitig auch schöne Haut. Genau daran versucht der Körper nonstop zu arbeiten. Er erneuert abgestorbene Hautzellen, versorgt die Haut mit lebens­not­wen­digen Nährstoffen und heilt verletzte oder gereizte Stellen. Mit den richtigen Produkten kann man den körper­ei­genen Regene­ra­ti­ons­kräften jedoch sehr gezielt unter die Arme greifen. Besten­falls versorgt man die Haut also stets mit dem, an dem es ihr augen­scheinlich mangelt: wie Feuch­tigkeit oder Fett. 

Hautpflege im Tagesverlauf

Morgens sollte die Haut gründlich gereinigt werden, da sie hier am belast­barsten ist. Am Tage verstärkt die Haut ihre Abwehr­kräfte. Eine abgestimmte Hautpflege mit den Vitaminen C und E kann dies unter­stützen. Mittags steigt der pH-Wert der Haut und die Bildung des hautei­genen Fettes auf ein Maximum. Die Leistungs­fä­higkeit des Körpers sinkt.

Nachmittags ist die Zeit für ein tiefen­wirk­sames Peeling. Außerdem verliert die Haut Feuch­tigkeit. Eine Feuch­tig­keits­creme ist jetzt angebracht, die die Haut erfrischt und kleine Fältchen ausgleicht. Abends ist die Haut sehr empfindlich. Starkes Reinigen und grobes Peeling sind jetzt nicht angebracht. Nachts im Schlaf regene­riert sich die Haut. Die Durch­blutung wird verbessert. Wirkstoff­reiche Cremes können einziehen und helfen der Haut bei der Regeneration.

Hautpflege im Jahresverlauf

Durch die Sonnen­ein­strahlung im Frühjahr und Sommer entstehen vermehrt freie Radikale, die die Haut angreifen. Hier sind Pflege­cremes mit den Vitaminen C und E anzuraten.

Im Winter sinken Fett und Feuch­tigkeit der Haut. Niedrige Tempe­ra­turen und trockene Heizungsluft machen die Haut noch empfind­licher. Jetzt ist der Zeitpunkt für eine fettreiche Pflege mit Feuchtigkeitsspendern.

Noch ein Hinweis:

Die richtige Hautpflege im Tages- und Jahres­verlauf ist natürlich von Ihrem Hauttyp aus zu betrachten.